Monat: Januar 2020

Graz, ein Touristenmagnet?

1.250.513 Nächtigungen zählte Graz im Jahr 2019 – ein Rekord. Bis 2023 soll sich diese Zahl um 350.000 erhöhen. Zugleich klagen Hoteliers über wenig Auslastung der Betten und Preisdruck durch ein immer größeres Angebot. Wie das alles zusammenhängt, erklärt Graz Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr im Gespräch mit Redakteur David Knes.

Der Bekanntheitsgrad ist der Stadt ist überschaubar – höflich formuliert„, meint Hardt-Stremayr, doch das ändere sich. Etwa auch durch die Zusammenarbeit mit Influencern und Bloggern. Der zunehmende Fremdenverkehr wirft aber auch viele Fragen auf: Was bedeutet er für die Stadt, ihre Bewohner, die Wirtschaft und die Besucher selbst? Warum „macht es verdächtig, wenn es kein Fünf-Sterne-Angebot“ gibt? Welche Rolle spielt AirB’n’B? Das alles und viel mehr erfahren Sie in der 29. Ausgabe unseres Podcasts.

Graz, Wien, Berlin – Wo spielt die Musik?

Graz hat eine vielfältige Musikszene. Dennoch verschlägt es viele Künstler in die Bundeshauptstadt. Warum ist das so? Spielt es eine Rolle, wo man welche Musik macht? Diese und viele weiteren Fragen besprechen Thomas Petritsch von der Grazer Band Granada und Pænda, die Österreich 2019 beim ESC vertrat. Im Podcast-Gespräch unterhalten sich die Musiker darüber, wie unterschiedlich das Publikum im deutschsprachigen Raum sein kann, das Verhältnis zwischen Zuhören und Tanzen und über welchen Grazer Bezirk man einen Hit schreiben könnte.

Petritsch berichtet von seinen ersten Auftritten in Graz und weiß, warum man weder Instagram, noch im Radio gespielt zu werden als junge Band überschätzen sollte. Er verrät, warum es so wichtig ist, Live zu spielen und man auch mal raus muss.

Das Glück nur in Graz zu suchen wäre fatal.

Anders als Granada, hat Pænda Graz verlassen. Sie erzählt, was sie bewogen hat nach Wien zu gehen und warum sich Popmusik so stark von Genres, in denen sie zuvor Erfahrungen gemacht hatte, unterscheidet. Zudem zieht sie Resümee über ihren ESC-Auftritt – wo er ihrer Karriere geholfen hat und wo er Schwierigkeiten bereitet.

Der negative Stempel vom Songcontest ist mir dann bei Konzerten entgegengeschwappt. Da gab es einen Unterschied zu vorher und danach.

Weiters sprechen die beiden darüber, welche Lokale sie in Graz schätzen, was sie jungen Musikern raten und, wann es mit dem Publikum leicht oder schwierig ist, von ihren musikalischen Geheimtipps und vielem mehr.

Im Podcast kam die „Best of Graz„-Playlist von Futter zur Sprache: Hier finden Sie eine Auswahl an Musik aus Graz.