Aiola-Chef Schwarz: „Die Murinsel würde ich nicht mehr angreifen!“

Am Anfang war der Würstlstand Oh My Dog des Studenten. Jetzt sind es dann mit dem Aiola-Living-Hotel, dem Aiola-Living-Store und dem Moin, das bald aufs Eckstein folgt, schon ein Dutzend Betriebe, denen sie ihren Stempel aufdrücken.

Judith und Gerald Schwarz ist das kongeniale Duo hinter der Aiola-Familie. In „Graz – Laut gedacht“, dem Podcast der Kleinen Zeitung, erzählen die beiden von den Anfängen mit Würstlstand und Café, ihrer Leidenschaft für die Gastronomie, die Philosophie ihrer Aiola-Familie und welche internationalen Betriebe – etwa das Hotel Costes in Paris – sie am meisten beeindrucken.

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„Die Murinsel würde ich nie mehr angreifen“

Zwei ihrer Aiola-Häuser sind ja auch schon Geschichte. Judith und Gerald Schwarz erzählen im Gespräch auch, warum er das Aiola City am Mehlplatz, das für ihn das perfekt gelungene Lokal war, hinter sich gelassen hat. Und warum die Murinsel unter ihrer Führung zwar „schon funktioniert hat“, aber sie trotzdem schnell wieder weg waren. Auf die Frage, ob die Insel eigentlich noch zu retten sei, sagt Gerald Schwarz: „Sie hat immer noch ein Mega-Potenzial.“ Allein das Amphitheater böte eine Riesenchance. Aber er würde „sie sicher nicht mehr angreifen“.

Beim Thalersee winkt Schwarz ab

Immer noch ein Traum bleibt freilich, auch ein Lokal am Wasser zu führen, „aber an einem schönen Wasser, also nicht bei der Mur oder am Thalersee …“, räumt der Betriebswirt gleich einmal mit Spekulationen auf, Aiola könnte Appetit auf das neue Restaurant beim Thalersee verspüren.

Was sie sonst noch so verraten?

Warum sie eine Rooftop-Bar in Graz, aber nicht in Reininghaus reizt.

Wo sie ihre zweite Heimat haben.

Warum Judith Geralds „Schunko“ ist.

Wieso sie glauben, dass in der Innenstadt bald nur noch Gastro ist.