Katastrophen: Wie sich Graz wappnet und warum es an Problembewusstsein mangelt

Es ist ein schmaler Grat. Niemand soll verunsichert werden, dennoch will man auch warnen. Ein längeres Blackout, Schnee- oder Regenmassen oder gar eine Seuche – solche Ereignisse sind zwar sehr selten (und Österreich eines der sichersten Länder), dennoch können sie unsere Infrastruktur gefährden. Was das für die Bevölkerung heißt und wie sich die Behörden auf Epidemien, Explosionen und sonstige Szenarien vorbereiten, erzählen Wolfgang Hübel (Katastrophenschutzreferent Stadt Graz) und Harald Eitner (Abteilung Katastrophenschutz Steiermark) im Gespräch mit David Knes. Einige weitere Themen: Warum man überlegte, bei der Flüchtlingskrise Katastrophenalarm auszurufen, wieso es in Österreich kein flächendeckendes Warnsystem für Handys gibt und welche Herausforderungen der Klimawandel mit sich bringt. Darüber hinaus berichten die beiden Gäste von beruflichen Anekdoten, fehlendem Problembewusstsein und warum manche Gebiete besonders belastet sind.