Stadtklima: Es ist heißer in Graz, als es sein müsste

Hauptplatz, Jakominiplatz, Tummelplatz: Viele Grazerinnen und Grazer vermeiden die Innenstadt, wenn’s richtig heiß ist. Und richtig heiß wird es immer öfter. Die 40-Grad-Marke ist statistisch überfällig und dürfte in den nächsten ein, zwei Jahren fallen. So weit, so schlecht. Zum globalen Problem des Klimawandels kommen allerdings noch Altlasten aus Graz: Durch aufwendige Stadtklimaanalysen wurde festgestellt, dass zB die Hochhäuser in der Elisabethstraße oder am Griesplatz lokale Windsysteme, die eigentlich Abkühlung bringen würden, empfindlich stören. Dazu kommen Flächenversiegelungen und das Fehlen von Grünraum. Zugleich gibt es aber auch Ansätze, die in die richtige Richtung gehen und Ideen

In diesem Podcast sprechen der Stadtklimatologe Reinhold Lazar und die Humangeografin Anke Strüver mit David Knes darüber, was die Stadt tut und tun sollte, um sich gegen die steigenden Temperaturen zu wappnen. Einige der Themen sind:

  • Wie funktioniert das städtische Klimasystem, warum sind manche Bezirke im Mittel um bis zu zwei Grad wärmer als andere?
  • Welche Maßnahmen sind in Graz angedacht?
  • Wie wirken sich Veränderungen auf die Grazerinnen und Grazer aus?
  • Warum Grünflächen nicht nur als Mittel gegen die Hitze wichtig sind
  • Was funktioniert gut, wo braucht es Mut?